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Bericht Deutsche Meisterschaft 2004 Ernst-Gruber-Halle in Leipzig
Die einmalige Atmosphäre der Ernst-Gruber-Halle in Leipzig prägte die Deutsche Meisterschaft 2004 Etwa 400 Sportler, die sich über die Landesmeisterschaften qualifizierten, reisten nach Leipzig Nach den Meisterschaften der einzelnen Landesverbände, auf denen sich maximal die vier besten Sportler einer Gewichtsklasse für die Deutsche Meisterschaft 2004 qualifizieren konnten, wurde am 22. und 23. Mai 2004 der nationale Jahreshöhepunkt in Leipzig ausgetragen. 400 junge Frauen und Männer aus allen Teilen Deutschlands folgten der Einladung und ließen die diesjährige Meisterschaft im Semi- und Leichtkontakt zu einem Riesenerfolg werden. Die Ernst-Gruber-Halle, Herzstück der Universität Leipzig, war ein angemessener Ort, um die Deutschen Spitzenathleten der einzelnen Gewichtsklassen zu ermitteln.
Gleich von Beginn an waren viele spektakuläre Kämpfe der besten Kickboxer Deutschlands zu sehen. Wer an diesem Tag die Mattenfläche betrat, hatte nicht mehr viel zu verlieren. Das Teilnehmerfeld war stark wie selten zuvor. Wer sich für diese Meisterschaft qualifiziert hatte und sich zudem seinem Gegner stellte, konnte sich schon als Sieger fühlen. Das hohe Niveau der Sportler war in allen Disziplinen und Gewichtsklassen zu sehen. Die Anspannung wurde zusätzlich durch die einmalige Atmosphäre und Stimmung in der Ernst-Gruber-Halle der Universität Leipzig verdeutlicht. Viele angereiste und einheimische Zuschauer folgten den Ankündigungen der Meisterschaft und unterstützten euphorisch die Athleten.
Im Semikontakt haben sich erwartungsgemäß die Favoriten durchgesetzt. Neben den Kaderkämpferinnen Carolin Pitzke (-60kg), Melanie Moder (-65kg) und Adriane Doppler (-70kg) errungen auch Tobias Weiß (-79kg) und Daniel Händel (+94kg) den Titel des Deutschen Meisters 2004. Insbesondere Weiß hatte dabei kein leichtes Unterfangen. So stand ihm in einem packenden Finale der ebenfalls sehr starke Ralf Häfner gegenüber. In der Klasse -89kg sorgte Frank Elsner für eine Überraschung, da er den Routinier aus Hessen, Andreas Riem, im Finale erfolgreich besiegte.
Im Leichtkontakt zeigten einige Newcomer, dass mit ihnen auch in Zukunft gerechnet werden kann. So siegte Christian Schulz in der Klasse -94kg gegen Giovanni Nurchi aus Köln. Wobei Nurchi das Finale vorzeitig beenden musste. Optisch in Führung liegend musste er aufgrund einer schweren Verletzung am Kopf den Kampf aufgeben. Sein Trainingspartner Marcel Ersöz hatte mehr Glück. Der junge Sportler aus Nordrhein-Westfalen verwies im Finale der Klasse -89kg souverän seine Konkurrenten auf die Plätze. Neben Jürgen Florian, der erstmals Deutscher Meister in der Klasse +94kg wurde, konnte auch seine Frau Vanessa zum ersten Mal das Treppchen der Deutschen Meisterschaft bis ganz nach oben erklimmen. Sie besiegte im Finale der Damenklasse -55kg Diana Drechsel aus Berlin. Auch Tanja Sattler (-65kg) und Julia Göldner (-60kg) machten wieder einmal von sich Reden. Sie demonstrierten Kickboxen der höchsten Schule und wiesen ungefährdet ihre Gegner in die Schranken.
Am Ende konnten die WAKO Verantwortlichen wieder einmal mit den Leistungen der Kämpfer, Kampfrichter, Organisatoren und des Ausrichters zufrieden sein.
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