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Archiv 2006

Im Jahr 2006 haben wir folgende Artikel veröffentlicht:

Harmonisches Treffen von TV-Übungsleitern und Vorstand

Bei der schon traditionellen vorweihnachtlichen Zusammenkunft zwischen dem Vorstand und den Übungsleitern unseres TV wurde ein harmonisches Bild der aktiven Vereinsarbeit gezeichnet. Die Trainer berichteten von der Entwicklung der einzelnen Gruppen. Herr Roos hob besonders die geräuschlosen Trainerwechsel im abgelaufenen Jahr hervor. Der TV ist glücklich, daß es gelungen ist, einen nahtlosen Übergang in den Gruppen zu schaffen, in denen neue Übungsleiter gewonnen werden konnten. Die Leistungen der Trainer sei nicht hoch genug einzuschätzen. Jede Woche mit einem attraktiven Programm in der Halle zu stehen sei viel schwieriger als die administrative Vorstandsarbeit, die lediglich dazu diene, den Übungsleitern und Sportlern ein gutes Umfeld zu schaffen. Enttäuschung herrschte über die Jubiläumsveranstaltung des Ortsvereinsrings. Obwohl von allen Vereinen mit viel Engagement gut organisiert, war die Resonanz äußerst gering.

Kritische Anmerkungen gab es insbesondere zum Zustand der beiden genutzten Sporthallen. Der Verein hat etliche teure Sportgeräte angeschafft, deren Unterbringung in der großen Sporthalle nicht optimal möglich ist. Das Begehen des Geräteraums für Vereine an der Stirnseite ist aufwendig und stets mit Störungen anderer Nutzer verbunden. Herr Roos wurde beauftragt, mit der Verbandsgemeinde über eine Aufstellung der vereinseigenen Schränke in einem der anderen Hallenteile zu sprechen, wo hinter den Garagentoren genug Platz vorhanden sei. Positiv wurde die schnelle Reaktion der Ortsgemeinde auf eine Bitte des TV vermerkt, ein Gerüst zu entfernen, das den dortigen Schrank blockierte. Auch die sandige Schicht auf dem Boden, die für Rutschgefahr und verschmutzte Kleidung sorgte, ist beseitigt. In der kleinen Halle gibt es Probleme mit den Duschen.

Herr Pekrul berichtete von den Erfolgen der Kick-Boxer im abgelaufenen Jahr, die alle im Detail im Internet-Auftritt des TV nachzulesen sind. Er erhalte vereinzelt Anfragen nach Aktivitäten für Kinder. Man war sich jedoch einig, daß diese Sportart erst ab 14 Jahren angeboten wird, zumal der TV für jüngere Sportler alternative Angebote bereit hält.

Bei den Freizeit-Sportlern von Frau Pöhlmann-Münch läuft alles in geregelten Bahnen ohne besondere Vorkommnisse. Im kommenden Jahr sollen verstärkt die angeschafften „Flexi-Bars“ zur Stärkung der Tiefenmuskulatur eingesetzt werden. Davon verspricht man sich auch einige Neuzugänge.

Bewunderung aller Anwesenden erntete Frau Jacobus für die Schilderung der sportlichen, aber auch außersportlichen Aktivitäten der Seniorinnen. Allein die Tatsache, daß dort im kommenden Jahr fünf 80- und drei 85ste Geburtstage von aktiven Damen zu feiern sind, zeigt die Besonderheit dieser Gruppe. Etwa 20 Seniorinnen besuchen regelmäßig die Übungsstunden.

Das andere Ende des Altersspektrums wird von Frau Coutandin betreut, die zwei Gruppen Eltern und Kind Turnen an Freitagen anbietet. Hier werden die Kinder vorsichtig und spielerisch an den Sport herangeführt. Die Resonanz ist sehr gut, lediglich die zahlenmäßige Verteilung in den beiden Gruppen bereitet manchmal etwas Schwierigkeiten.

Barbara Reißner und Florian Imig, die gemeinsam für die Leichtathletik verantwortlich zeichnen, berichteten von einer Verstetigung des Trainingsbesuchs, was nach den diversen, unvermeidlichen Trainerwechseln der Vergangenheit positiv aufgenommen wurde.

Großen Zuspruch hat die Wirbelsäulengymnastik. Roland Oster betreut diesen Sektor zusammen mit Barbara Reißner und Sigi Reißner genauso wie das Nordic Walking. Im Winter wird lediglich ein Vormittags-Termin offeriert, der guten Zuspruch – fast ausschließlich von weiblichen Teilnehmern – findet. Der Zwischenruf „Stockenten“ als scherzhafte Bezeichnung für die walkenden Damen führte zu großer Erheiterung.

Waltraud Varnholt berichtete auch für die verhinderte Sonja Pulcher. Das von ihr selbst betreute Frauenturnen erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Der Übergang des Kinderturnens auf ihre Nachfolgerin ging problemlos von statten, der Besuch und die Begeisterung sind nach wie vor hoch. Die Aerobic Gruppe von Frau Pulcher könnte noch etwas mehr Zuspruch vertragen. Da die Übungsleiterin sehr individuell auf die einzelnen Teilnehmer eingeht, können auch ungeübte Quereinsteiger gut mithalten.

Alle Übungsleiter und Vorstandsmitglieder bezeichneten das Miteinander im Verein als angenehm, so daß es den Beteiligten Freude macht, das ehrenamtliche Engagement fortzuführen.

Kickboxer erfolgreich !!!

Am 1.10.2006 besuchten die Kickboxer des TV Langenlonsheim 1994 e.V. das Rheinlandpfalz-Pokal Turnier der Kampfsportschule Kandemir in Guntersblum.

Schon bei der Ankunft war zu erkennen, das sich dieses Jahr eine stattliche Zahl von Kämpfern gemeldet hatten, darunter einige bekannte Gesichter der Kampfsportszene.

Es versprach also ein für Zuschauer und Teilnehmer ein interessanter Wettkampftag zu werden.
Rheinland-Pokal in Guntersblum 2006129a

Vom TV Lalo 1994 e.V. hatten sich 3 Kämpfer für die Teilnahme zum Turnier qualifiziert.

Als Erster startete Metin Sayar(18J. aus Langenlonsheim) in der Klasse  bis 69kg und eröffnete die Erfolgsserie des TV Lalo indem er den 2.Platz für seinen Verein errang.

Danach ging es in der Gewichtsklasse bis 74kg zur Sache. Der Münster-Sarmsheimer Michael Oelmann(25J.) konnte sich hier bei seiner ersten Turnierteilnahme in einigen kräftezehrenden Kämpfen auf Anhieb behaupten und erreichte den 3.Platz.Christian Wunderlich(20J.) aus Gensingen schlug sich sogar bis ins Finale durch und wurde erst dort von einem wesentlich erfahrenen Gegner gestoppt. Er hatte auch danach noch nicht genug und nutzte die Chance auch noch in der höheren Gewichtsklasse bis 84kg zu starten, die sich durch die Absage eines anderen Kämpfers ergab. Auch hier erreichte er noch einmal einen 3.Platz gegen schwerere Kämpfer.

Angesichts der guten Besetzung des Wettkampfs war das Trainerduo Dirk Pekrul und Frank Schnagl überaus zufrieden.

Im Fotoalbum sind neue Bilder - u.a. von den Meisterschaften sowie der Teilnahme an der Kirmes in Langenlonsheim.

Anstrengungen der Ortsvereine nicht belohnt.
Auch TV-Aktivitäten leiden unter Besuchermangel

Unter sehr geringer Resonanz in der Bevölkerung litten die Aktivitäten zahlreicher Ortsvereine aus Anlaß des 40jährigen Jubiläums des Ortsvereinsrings.
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Trotz schönsten Sommerwetters kamen am Kerwesonntag nur wenige Interessenten zum Rathaus, um die Informationsstände und die Außenaktivitäten der Ortsvereine zu besuchen. Dabei hatten sich die zahlreichen mitwirkenden Vereine wirklich große Mühe gegeben, ein attraktives Programm zu bieten und teils originelle Einfälle umgesetzt. Der TV war den ganzen Tag mit dem Sportmobil des LSB und mehreren Übungsleiterinnen präsent, um Kinder zu unterhalten und zum Ausprobieren der zahlreichen Geräte zu ermutigen. Die Kick-Boxer des Vereins hatten bei Ihrer Demonstration zumindest einige Zuschauer, während die (Nordic)-Walking Schnupperrunden kaum angenommen wurde.Info-Stand an der Langenlonsheimer Kirmes Die Enttäuschung war aber auch bei anderen Vereinen groß, denn auch dem ausspielenden Musikverein, den Ringern mit ihrer Schauveranstaltung, dem TC Rot-Weiß mit der Geschwindigkeitsmeßanlage für Tennisaufschläge, dem Schützenverein mit seinem Laser-Schießstand und ebenso dem eigens aufgestellten Segelflugzeug des Aero-Clubs hätte man deutlich größeres Interesse gewünscht.

Umrahmt von Darbietungen der Chöre hatten eingangs Verbandsbürgermeister Zimmer, Ortsbürgermeisterin Müller und Ortsvereinsrings-Vorsitzender Peter Schmidt die Bedeutung  der Vereine für das Dorfleben und die Koordinantionsleistungen des Zusammenschlusses im Ortsvereinsring hevorgehoben. Nach einem einstündigen Konzert des Musikvereins wurden dann die Außenaktivitäten aufgenommen und die Informationsstände im Rathaus freigegeben.
Ziemlich frustriert zogen die Beteiligten, die viel Zeit und Arbeit investiert hatten, am Ende des Tages eine ernüchternde Bilanz, ohne daß man jedoch konkrete Ursachen für diesen "Totentanz am Rathaus" hätte finden können.

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Walter Flick 80 Jahre

Walter FlickWalter Flick feierte kürzlich seinen 80. Geburtstag. Er hat in den sechziger und siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts mit einfachsten Mitteln eine der erfolgreichsten Leichtathletik-Abteilungen im Rheinland innerhalb des damaligen VfL 1887 Langenlonsheim aufgebaut und gehörte auch zu den Gründungsmitgliedern des jetzigen TV.

Dies war für viele seiner ehemaligen Sportler Grund, sich mit ihm und seiner Familie zu einer familiären Feier zu treffen, zu gratulieren und Dank zu sagen für seinen außergewöhnlichen Einsatz. Auch der Vorstand des TV gratulierte dem Jubilar, der in seinen Dankesworten noch einmal die damalige erfolgreiche Zeit Revue passieren ließ. Es sei ihm nicht nur darum gegangen, sportliche Höchstleistungen zu erzielen, sondern auch junge Leute von der Straße zu holen und Ihnen Bewegungsgefühl und Sportbegeisterung, aber auch Werte wie Zuverlässigkeit, Disziplin und Kameradschaft zu vermitteln. Daß dieser Spagat gelungen ist, beweisen sowohl die großen Erfolge (Deutsche Jugendmeister, herausragende Plätze bei der Deutschen Jugend Mannschaftsmeisterschaft, Spitzenstellung im Rheinland) als auch die große Anzahl von Sportlern, deren Jugend Walter Flick durch seine vorbildliche Haltung entscheidend geprägt hat. Später betreute er dann intensiv eine Gruppe älterer Freizeitsportler, denen er im Training immer noch etwas vormachte. Heute schwingt Walter Flick sich noch häufig für größere Touren aufs Fahrrad und hält sich mit täglicher Gymnastik fit.

Jan Mörsch, Sohn des bedeutendsten Langenlonsheimer Leichtathleten Karl Otto Mörsch und bis vor einem Jahr ein national erfolgreicher Sprinter, unterhielt die Festgesellschaft mit einem Auftritt als Bauchredner mit FIFA WM Maskottchen GWalter Flickoleo unter dem Motto: Fit für die WM!?

Bis spät in die Nacht hinein wurde in Erinnerungen geschwelgt, aber auch zwischen den Sportlern und Ihrem ehemaligen Trainer, die sich teils 35 Jahre lang nicht mehr gesehen hatten, die vergangenen Jahre thematisiert.

Weitere Bilder des Treffens finden sich im Bereich „Fotoalbum“. Im „Download-Bereich“ ist weiterhin eine „Ewige Bestenliste“ angesiedelt, die Dr. Jochen Coutandin in mühevoller Kleinarbeit zusammengestellt hat und die sowohl die Leistungen der Sportler im ehemaligen VfL als auch im TV enthält. Für Ergänzungen ist der Autor übrigens dankbar.

 

Kickboxer auf Medaillenjagd

Am 1. April 2006 fand die Rheinland- Pfalz Meisterschaft im Kickboxen in Neustadt statt. Das Trainerduo  Dirk Pekrul und Frank Schnagl(beide aus Gensingen) fuhr mit vier Sportlern vom TV Langenlonsheim 1994 e.V. an die Weinstraße um die Herausforderung anzunehmen sich mit Kämpfern aus allen Teilen des Bundeslandes zu messen. GegnerkurzvorKO0406
In angespannter Erwartung traf die Mannschaft in der Halle ein. Dann war allerdings erst einmal Warten angesagt, denn nach der Meldung und dem Wiegen war der Vormittag den Kindern gewidmet. Dirk Pekrul und Frank Schnagl betätigten sich als Ringrichter bei den jüngsten Kämpfern.
Vor der Mittagspause waren dann die Frauen an der Reihe. Aufgrund von Verletzungspech konnte der TV Lalo hier leider keine Kämpferin in den Ring schicken. Nach der Pause betrat als erster Metin Sayar (aus Langenlonsheim) die Matte und bewies, dass er trotz seiner Jugend schon über einige Kampferfahrung verfügt. Er wusste sich wohl zu behaupten, immerhin kämpfte in seiner Klasse(-69kg) der amtierende Weltmeister mit, und erreichte einen verdienten 4. Platz. Getreu dem Motto: Der Held wird im Kampf geboren,stieg Christian Wunderlich in den Ring. Der 18-jährige Gensinger trainiert erst seit einem halben Jahr und bewies großen Mut gegen wesentlich erfahrenere Gegner. Er wurde auf Anhieb zweiter in der Gewichtsklasse bis 79 kg. Volkan Genc (aus Gensingen) gab sein Debüt bei den Senioren. Er schlug sich zunächst tapfer aufgrund mangelnder Konzentration unterliefen ihm jedoch einige Fehler.Er erreichte den 4.Platz in der Klasse bis 84kg.

Dann war es soweit, der letztjährige Rheinland-Pfalz-Meister Danny Thomas (aus Trechtingshausen) war an der Reihe seinen Titel zu verteidigen. In der Klasse über 94kg (Superschwergewicht) waren einige schwere Jungs angetreten die ihm den ersten Platz streitig machen wollten. Doch wie Willam Shakespeare sagte: “Nach der Kraft gibt es nicht so hohes als derer Beherrschung.“ Danny Thomas zeigte auch das in den hohen Gewichtsklassen neben explosiver Schlagkraft überlegtes Kämpfen und Agilität zum Erfolg führen.Im Finalkampf dominierte er seinen Gegner über die gesamte Zeit und siegte souverän mit 10:1!
Insgesamt war es eine sehr erfolgreiche Meisterschaft für die Langenlonsheimer Truppe,neben des sportlichen Erfolges wurden am Rande des Wettkampfs wieder Bekanntschaften mit anderen Kämpfern geknüpft und in Feierlaune ging es wieder nach Hause!

Finalkampf3-0406

Gruppenah-0406

Trainingszeiten:Dienstag 19.00-20.30(kleine Halle)&Donnerstag 20.00-21.30(große Halle)