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Mitgliederversammlung 2009
Über erfolgreiche zwei Jahre konnte der 1. Vorsitzende des TV 1994 e.V. Langenlonsheim anläßlich der Jahreshauptversammlung im Tennisheim des TC Rot-Weiß berichten. Es sei keine Selbstverständlichkeit, daß in einem Verein mit konstant 420 weit überwiegend aktiven Mitgliedern und 12 verschiedenen Sportgruppen das Serviceangebot so reibungslos und kontinuierlich aufrecht erhalten werden kann. Dafür dankte er insbesondere den fast komplett anwesenden Übungsleitern, die hierzu den entscheidenden Beitrag leisten. Er wünschte sich, daß die Ortsgemeinde hinsichtlich der Nutzungsvereinbarung der Gemeindehalle die haftungsrechtlich angemessenen Formulierungen der Verbandsgemeinde für die große Sporthalle übernimmt und nicht wie bisher den nutzenden Vereinen eine nicht versicherbare verschuldensunabhängige Haftung abverlangt. Sehr gut angenommen wird der Internet-Auftritt, man sei froh, zu den Pionieren gehört und sich früh diesem Medium geöffnet zu haben. Im Dezember wird der TV 15 Jahre alt. In Planung ist Anfang 2010 eine gemeinsame Winterwanderung für alle Mitglieder mit anschließendem gemeinsamen Mittagessen am Forsthaus.
Als unerträglich bezeichnete Roos die Situation in der Gemeindehalle, die immer wieder – teils kurzfristig – für andere Zwecke genutzt werde. Damit fallen häufig Übungsstunden aus, den Mitgliedern können die zugesagten Dienstleistungen nicht erbracht werden. Daher war man schon Mitte letzten Jahres in aussichtsreichen Gesprächen mit Orts- und Verbandsgemeinde, um den Wunsch der Vereins nach Bau oder Anmietung eines eigenen, ca. 200 qm großen Raums zu realisieren. Die einzig verbleibende Lösung, zusammen mit einer Fahrzeughalle des DRK auf einem von der Verbandsgemeinde offerierten Grundstück am Schulzentrum einen solchen Trainingsraum zu bauen, wurde durch überraschenden Rückzug des Roten Kreuzes obsolet. Leider kam es zu keinem neuen Gespräch mehr mit der Verwaltung. Roos sagte: „Wenn mal ein Termin zustande kommt, ist das Gespräch hilfreich und konstruktiv. Aber überhaupt ein Treffen mit den Beteiligten zu erreichen, ist zäh und unerfreulich. Vielleicht kommt nach der Kommunalwahl etwas mehr Bewegung in die Sache. Mann sollte nicht immer die Bedeutung des Ehrenamtes verbal beschwören, sondern auch die benötigte Unterstützung liefern. Immerhin sei man wohl der größte Verein in der Gemeinde. Ohne Kooperation mit der Verwaltung sei dieses Vorhaben nicht zu stemmen“.
Die einzelnen Übungsleiter berichteten kurz über den Trainingsbetrieb in ihren Gruppen. Die 30 Seniorinnen von Rosemarie Jacobus sind eifrig bei der Sache und verdienen sich Respekt durch ihre regelmäßigen Besuche der Übungsstunden, immerhin liegt das Altersspektrum bei 70 bis 85 Jahren. Die Frauengymnastik bei Waltraud Varnholt ist rege besucht, ein Ausflug zum Deutschen Turnfest soll dieses Jahr der Höhepunkt sein. Nach einer Durststrecke hat die Aerobic-Gruppe von Sonja Pulcher wieder Aufwind bekommen. Der angebotenen Yoga Kurs wurde auch von Nicht-Mitgliedern gut akzeptiert. Dirk Pekrul berichtete von großem Zuwachs und ansehnlichen sportlichen Erfolgen der Kick-Boxer, die etliche Rheinland-Pfalz-Titel einfahren konnten. Sandra Reißner ist mit ihren turnenden Kindern sehr gut ausgelastet, auch ihre Leichtathletik Gruppe hat sich stabilisiert, erste Sportfest-Besuche stehen auf dem Programm. Die wechselnde Betreuung durch mehrere Übungsleiterinnen hat sich bewährt. Die Freizeitsportler von Marion Pöhlmann-Münch warten wieder auf die Freiluftsaison, um sich auf die Abnahme des Sportabzeichens vorzubereiten. Dieses Angebot wird auch von Interessenten, die nicht dem TV angehören, gerne angenommen. Der Flexibar Kurs, für den der Verein die Geräte angeschafft hat, hat sich als Nischenangebot etabliert. Cornelia Coutandin berichtete von nach wie vor gutem Zuspruch und viel Freude beim Eltern-Kind Turnen. Durch zahlreiche Lehrgänge und Prüfungen haben Bärbel und Siegbert Reißner hohe Qualifikationen im Bereich Gesundheitssport erworben. Der Verein profitiert davon, daß er das Gütesiegel des Sportbunds führen kann, die Kursteilnehmer dadurch, daß Kostenübernahmen durch Krankenkassen möglich sind. Daher sind sowohl die Wirbelsäulengymnastik als auch die diversen Nordic-Walking-Stunden bestens frequentiert.
Schatzmeisterin Hedi Bähr berichtete über eine komfortable finanzielle Ausstattung des Vereins, der es sich leisten kann, auch kleinere Gruppen mit Übungsleitern auszustatten. Über 10.000 Euro verschlingen jährlich die Vergütungen für Trainer. Ihre Kassenführung wurde von den Prüfern Helmut Blümler und Siebert Reißner als vorbildlich gelobt.
Um so mehr bedauerte es der 1. Vorsitzende, daß Frau Bähr nach über 30 Jahren Vereinstätigkeit (davon als Gründungsmitglied 15 Jahre im TV) darum gebeten hat, abgelöst zu werden. Auch die Schriftführerin Ingrid Wilde stand wegen Ihres Wegzugs aus Langenlonsheim nicht zur Wiederwahl zur Verfügung. Die Versammlung dankt den beiden Damen für Ihren Einsatz für den Verein.
Bei den Vorstandswahlen gab es – mit Ausnahme der Enthaltungen der jeweils zu Wählenden – nur einstimmige Resultate. 1. Vorsitzender bleibt Hans Joachim Roos („Nach 15 Jahren ist man ja erst richtig eingearbeitet“), den 2. Vorsitz hat weiterhin Waltraud Varnholt inne. Gabi Maurer übernimmt von Frau Bähr das Amt der 1. Schatzmeisterin (Schwerpunkt Kassenführung), für die Mitgliederverwaltung konnte Frau Marion Koch als 2. Schatzmeisterin gewonnen werden. Gabi Eisele, die bereits in den vergangen Monaten der ausscheidenden Ingrid Wilde assistierte, wurde als 1. Schriftführerin gewählt, ihr zur Seite steht Steffi Plock. Die Kasse prüfen in den kommenden zwei Jahren Marion Pöhlmann-Münch und Gerald Hoffmann.
Mit dem Wunsch, die Raumfrage als größtes Anliegen bald positiv lösen zu können, schloß der 1. Vorsitzende die harmonische Sitzung.
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