Herzlich willkommen auf den Internet Seiten des TV Langenlonsheim!

Wir freuen uns, daß Sie die Internet Seiten des TV Langenlonsheim aufgerufen haben. Hier finden Sie nützliche Informationen für Mitglieder, Kursteilnehmer und Interessenten.

Schon 600 Mitglieder nutzen die attraktiven Angebote des Vereins, der seinen Schwerpunkt in dem Bereich Breiten- und Gesundheitssport hat. Die Altersspanne der aktiven Teilnahmer reicht von 2 bis 90 Jahren. Mehrfache Auszeichnungen durch Sportbund und Fachverbände unterstreichen den hohen Standard unserer Übungsleiter und der sportlichen Aktivitäten. Auch der kommunikative Faktor kommt bei uns nie zu kurz. Wir verstehen uns als ein echtes „Soziales Netzwerk!“

Sie finden sowohl eine Übersicht unseres Gesamtangebots als pdf-Datei zum Download als auch unsere zahlreichen verschiedenen Aktivitäten im Detail. Außerdem informieren wir über Satzung, Anmeldeformular und unsere vereinseigene Halle.

Für Fragen oder Anregungen zu unseren Angeboten und Webseiten sind wir dankbar, schreiben Sie uns einfach eine E-Mail.
Viel Spaß beim Stöbern.

Frohe Weihnachten

Liebe Mitglieder des TV Langenlonsheim, Übungsleiter und Mitstreiter im Vorstand,

auf das vergangene Jahr schauen wir alle wohl mit überwiegend negativen Gefühlen zurück. Das heimtückische Virus, das vom Jahresbeginn an von China ausgehend die ganze Welt verseuchte, hat unser gewohntes Leben in einem Ausmaß verändert, das wir uns nicht hatten vorstellen können. Zur Eindämmung wurden freiheitseinschränkende Maßnahmen ergriffen, Unternehmen, Schulen, Kindergärten und Sportstätten geschlossen. Die Krankenhäuser waren über ihrer Kapazitätsgrenze, Mitarbeiter im Gesundheitswesen leisteten Unvorstellbares. Über Sommer glaubten viele, der Spuk sei vorbei, ließen alle Vorsicht und Regeln außer acht mit dem Resultat, daß uns die zweite Welle mit voller Wucht erwischte.

Unser Verein war ebenfalls massiv betroffen. Monatelang kein Sportangebot, Absage der Jubiläumsfeierlichkeiten, Einnahmeverluste und erhöhte Kosten durch Hygienemaßnahmen haben Spuren hinterlassen. Hilfestellung aus der Politik gab es keine. Dafür teils sehr kurzfristige, unverständliche und unverhältnismäßige Vorschriften. Der Beitrag des Sports für die Gesundheit der Bevölkerung wurde völlig ignoriert. Aber Vorstands- und Übungsleiterteam haben in diesen Zeiten einen herausragenden Job gemacht und dafür gesorgt, daß wir alle sich bietenden Chancen während der Lockerung nutzen, den Sportlern ein risikoarmes Umfeld bieten und die wirtschaftliche Stabilität sicherstellen konnten. Die neue Bewegungsfläche hat dabei ihre Bewährungsprobe bestanden. Auch Übungsstunden mittels Internet-Übertragung wurden gut angenommen.

Dies war nur möglich, weil unsere Mitglieder verständnisvoll auf die Vorschriften reagiert und unsere Bemühungen anerkannt haben. In wenigen Fällen gab es auf den zwangsweisen Ausfall von Turnstunden negative Reaktionen bis hin zu Kündigungen. Als Verein können wir zu den niedrigen Beiträgen nur dann unsere Qualität halten, wenn es große Solidarität unter den Mitgliedern gibt, die uns ihr Vertrauen schenken. Das unterscheidet uns eben von der Privatwirtschaft. Wir hoffen, daß diese Grundhaltung uns auch im kommenden Jahr trägt, für das wir immer noch massive Einschränkungen befürchten. Dann muß es uns um den Fortbestand des TV nicht bange sein. Dafür sind wir zu gut aufgestellt und attraktiv.

Veränderungen im Übungsleiterkreis konnten schnell und geräuschlos umgesetzt werden, wir haben unsere Basis verbreitert. An den Plänen der Gemeinde zur Neugestaltung des Platzes neben unserer Halle haben wir aktiv mitgewirkt und hoffen, daß damit die ständigen mutwilligen Verunreinigungen und Beschädigungen in diesem Umfeld aufhören. Über Veränderungen und Ausweitung des Sportangebots machen wir uns trotz der Krise unsere Gedanken, denn es wird auch wieder aufwärts gehen. Impfstoffe, Medikamente, besseres Wetter im Frühjahr und Verhaltensänderungen werden dabei helfen.

Das Engagement und die Zuverlässigkeit unserer Übungsleiter sowie die vertrauens-volle Zusammenarbeit im Vorstand sind eine gute Basis, die Herausforderungen an den Verein zu meistern. Dafür ein ganz herzliches Dankeschön.

Für die bevorstehenden, so anders verlaufenden Feiertage wünsche ich Ihnen alles Gute, viel Geduld und Optimismus. Vergessen Sie bitte die positiven Aspekte nicht. Bleiben Sie gesund und halten Sie uns die Treue

Ihr Hans Joachim Roos

Gedanken zur Behandlung der Amateur-Sportvereine in der Corona Krise

Bei den in diesem Jahr getroffenen coronainduzierten Verboten und auch den zwischenzeitlichen Lockerungen sowie den „Hilfsprogrammen“ fällt auf, daß der Amateursport sehr schlecht wegkommt.
Entgegen der verbalen Beteuerungen über die Bedeutung der Sports für Physis und Psyche sowie des ehrenamtlichen Engagements der Verantwortlichen sind wir bei Verboten und Schließungen vorne mit dabei. Bei Lockerungen und Ausnahmen jedoch kümmert sich niemand um unsere Anliegen. Die Frage, womit wir als organisierter Sport es verdient haben, so schlecht behandelt zu werden, drängt sich unweigerlich auf.
Wenn man gerade aktuell die nachgeschobenen Argumente hört, warum Sport erneut verboten wurde, fällt auf, welch krude und abwegige Vorstellungen unsere Entscheidungsträger vom Amateursport haben. Dieser wird weit überwiegend dem Freizeit- und Vergnügungsbereich zugeordnet. In sehr vielen Fällen jedoch hat er eine besondere, gesundheitliche Aufgabe. Unsere Bevölkerung besteht eben nicht nur aus privatversicherten Beihilfeberechtigten, die quasi endlos Rezepte für manuelle Therapie, Krankengymnastik am Gerät etc. erhalten. Sondern die gesetzlich Versicherten haben aufgrund der planwirtschaftlichen Rationierungen im Gesundheitswesen häufig nur die Chance, im Gesundheitssport der Vereine für kleines Geld qualifiziert hochwertige Betreuung zu erhalten, die ihnen ein beschwerdearmes Leben ermöglicht. Damit gehören diese Bereiche des von Vereinen bereitgehaltenen Sportangebots viel eher in den Bereich Reha und Gesundheit, für die zurecht Ausnahmen gemacht wurden. Diese Sichtweise ist aber unseren Politikern offenbar völlig fremd. Eher vertraut man darauf, daß die Vereinsecke sich schon friedlich und diszipliniert fügen wird und geht den Weg des geringsten Widerstandes.
Auch der Sport mit Jugendlichen verdient Sonderbehandlung, wenn schon der Schulsport von den Verboten ausgenommen wird. Häufig ist der Vereinssport Ersatz oder unverzichtbare Ergänzung zu einem Angebot der Schulen, das die Bezeichnung Sport eigentlich gar nicht mehr verdient. Eltern-Kind und Kinderturnen müssen ausfallen, Spielplätze sind geöffnet, paßt das? Den Nachweis hoher Infektionsgefahren durch regelkonforme Sportausübung gibt es zumindest bisher nicht.
Hier liegt eine große Aufgaben für Vereine und Verbände, während und nach der Krise dafür zu sorgen, daß das Zerrbild des Amateursports gerade gerückt und dessen Ansehen in der Politik nachhaltig korrigiert und verbessert wird. Erfolgreiche Lobbyarbeit ist unabdinglich in einem Land, in dem Gesetze von diesen Organisationen geschrieben werden. Es darf nicht mehr sein, daß bei Lockerungsmaßnahmen Sport und Bordelle in einem Atemzug genannt werden wie im Frühjahr.

3.11.2020 Hans Joachim Roos

KAHA- wieder Online

Liebe TV Mitglieder,

da es uns zur Zeit wegen der Corona-Pandemie leider nicht gestattet ist, unseren Sport wie gewohnt zu betreiben, hat sich unsere Trainerin der KAHA Gruppe wieder etwas für euch einfallen lassen.

KAHA gibt es deshalb, wie schon einmal im Frühjahr, jetzt wieder Online.

So lange wir unsere Halle auch mit Kleingruppen nicht benutzen dürfen, ist dies eine gute Möglichkeit, sich zu bewegen, fit zu halten und miteinander in Kontakt zu bleiben.

Termine:
Montag ab 18:30 Uhr
Mittwoch ab 18:30 Uhr

Info zur Teilnahme und Anmeldeverfahren:

Marion Koch, Tel: 06704-2712

Wir alle freuen uns natürlich schon darauf, wenn wir den gewohnten Betrieb wieder aufnehmen dürfen und wünschen bis dahin gute Gesundheit.

Der Vorstand vom TV-LALO und sein Trainerteam

Die Dinosaurer werden immer trauriger, denn sie dürfen nicht zum Sport!

Unsere Kleinsten hatten nach dem Umzug des Eltern-Kind Turnens in die TV Halle ein Mini-Trampolin vermißt. Dieses haben wir gleich angeschafft. Die Lieferung kam just zu dem Zeitpunkt, an dem uns ab Montag, 2.11.20, der Sport wieder verboten wurde.

Die Älteren werden sich noch an das Dino Lied mit dem eingängigen Refrain erinnern (nachzuhören auf Youtube):
Die Dinosaurier werden immer trauriger, denn sie dürfen nicht an Bord.
In dem Song war Noahs Arche gemeint, die das Überleben sicherte.
Heute dürfen wir alle nicht mehr zum Sport, wie wir ihn im TV verantwortungsvoll organisiert hatten, um in der Corona-Krise wenig Risiken einzugehen.
Mit Wehmut haben wir die TV Halle abgeschlossen, die Systeme heruntergefahren und schauen jetzt neidvoll zu, wie beispielsweise in weniger geeigneten Schulsporthallen weiterhin Sport getrieben werden darf.

Gerecht findet das niemand von uns!
Hoffen wir, daß der kleine Trampolin-Dino bald wieder Kinder-Gesellschaft bekommen darf.
Und für die Erwachsenen, daß es schnell vernünftige Regelungen gibt, die es uns ermöglichen, unseren Gesundheitssport wieder anzubieten. So gut und sicher organisiert und qualitativ hochwertig, wie Sie es von uns kennen. Dieses Selbstbewußtsein haben wir.
So lange trösten wir uns mit dem schönen Song „November Rain“ von Guns N’ Roses: „Vergessen Sie die Dunkelheit, wir können immer noch einen Weg finden, denn nichts dauert ewig, sogar kalter Novemberregen.“

Bleiben Sie verschont!